Was spricht für eine Behandlung?

Allgemein ist eine Behandlung immer Sinnvoll. Wenn ihnen an ihrem Pferd allerdings eine Veränderung auffällt, seien sie Aufmerksam und beobachten sie wie im Laufe der Zeit die verschiedensten Symptome sichtbar werden. Dies sind die Momente, in denen Sie an eine osteopathische Behandlung denken sollten. 

 

Hier einige Beispiele:

  • Wesensveränderungen, w. z. B.: aggressives Verhalten, apathische Zustände, die „zickige“ Stute, Überreaktionen, das „hitzige“ Pferd
  • Autoimmunerkankungen, w. z. B.: Allergien, Arthritis, Rheuma, etc.
  • Cushing – Syndrom
  • Headshaking
  • Hufrehe / Laminits
  • Probleme mit dem Fellwechsel
  • Probleme mit der Haut, w. z. B.: Schuppen, zu trockene oder zu fettige Haut, Pilzbefall, Milbenbefall, Mauke, Talgdrüsenverstopfungen, ungleichmäßiges Schwitzen
  • Wundheilungsstörungen
  • Narben, z. B. nach einer Kolikoperation
  • Störungen im Verdauungsapparat, w. z. B.: Blähungen, Durchfall, Verstopfungen, Kotwasser, Zustand nach einer Kolik
  • Störungen der Organe w. z. B.: des Herzens, der Lunge, der Leber, der Niere
  • Probleme bei der Trächtigkeit
  • Schilddrüsenüber – und Unterfunktionen
  • Alle biomechanischen Störungen, w. z. B.: Rittigkeitsprobleme von verwerfen, über gegen den Schenkel gehen und mangelhaftes Untertreten der Hinterhand, bis zum auf den Zügel legen, Buckeln und Steigen. Außerdem gehören in diese Sparte:
  • Hufrollenentzündung
  • Schale, Spat
  • Arthrose
  • Kissing spine
  • Schweifschiefhaltung
  • und vieles mehr

Was ist vor der Behandlung zu beachten?

Ihr Pferd sollte geputzt sein. Das Fell muss im trockenen Zustand sein, d. h. es sollte auch nicht vor der Behandlung gerritten werden. Wenn ihr Pferd gerade Fieber hat kommt eine Behandlung nicht in Frage. Außerdem ist dies der Fall, wenn ihr Pferd auf Grund einer starken Schmerzmittelmedikation nicht in der Lage ist richtig zu fühlen und mir ein Feedback zu geben. 

Was ist während der Behandlung zu beachten?

Ihr Pferd wird von ihnen am Strick gehalten und wird während der Behandlung nicht gefüttert. Es ist hilfreich wenn sie ihren Fokus auf ihr Pferd legen. 

Was ist nach der Behandlung zu beachten?

Direkt nach der Therapie, sollten sie mit ihrem Pferd bis zu 20 Minuten spazieren gehen, um seine Drainage anzuregen.

Individuell vom Tier abhängig, sollte bis zu einer Woche auf das reiten verzichtet werden, was nicht heißt, dass es Boxenruhe hat! Nach dieser ersten Woche wird i. d. R. langsam wieder auf trainiert. Das Pferd hat eine Evoluationsphase von 6 Wochen. Dies ist die Zeit, in der der Körper die neue Homöostase erreicht. Für ihr Training bedeutet es, mit bekannten Übungen anzufangen und erst nach und nach neue ungewohnte Bewegungen mit hinzu zu nehmen.



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© Antonia Welz